Team-Retreat planen: Tipps für eine Auszeit, die Ihre Unternehmenskultur nachhaltig prägt

Ein Team-Retreat ist so viel mehr als ein gewöhnlicher Betriebsausflug. Es ist eine wertvolle Investition in euer wertvollstes Gut: die Menschen, die eure Kultur jeden Tag mit Leben füllen. Hier erfährst du, wie du ein Team-Retreat planst, das weit über Bowling und Buffet hinausgeht – und stattdessen echten Zusammenhalt, strategischen Fokus und nachhaltige Motivation in einer inspirierenden Umgebung schafft.

Warum ein Team-Retreat planen? Ziele und strategischer Nutzen

Stell dir vor, du und dein Team verlasst für ein paar Tage den gewohnten Trott. Kein Klingeln des Telefons, keine übervollen E-Mail-Postfächer, keine festen Strukturen. Stattdessen: Raum zum Atmen, Zeit für tiefe Gespräche und die Freiheit, gemeinsam über das Wesentliche nachzudenken. Genau das ist die Magie eines gut geplanten Team-Retreats. Es ist eine bewusste Unterbrechung der Routine, die euch als Team und als Unternehmen auf ein neues Level heben kann.

  • Psychologische Sicherheit schaffen: Mit dem Verlassen des Büros lasst ihr auch die gewohnten Hierarchien und Rollen ein Stück weit hinter euch. Der physische Abstand schafft eine mentale Distanz, die es erleichtert, offen und ehrlich miteinander zu sprechen. In einer neuen, entspannten Umgebung entsteht ein sicherer Raum, in dem Vertrauen wachsen kann.
  • Strategische Klarheit gewinnen: Im Alltagsgeschäft gehen die großen Fragen oft unter. Ein Retreat schenkt euch die nötige Fokus-Zeit, um euch den wichtigen Themen zu widmen: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Was ist unsere gemeinsame Vision? Hier könnt ihr ungestört Strategien entwickeln, Quartalsziele schärfen und die Weichen für die Zukunft stellen.
  • Kulturelle Verankerung stärken: Unternehmenskultur ist das, was passiert, wenn niemand zuschaut. Ein Retreat macht diese Kultur sichtbar und erlebbar. Gemeinsame Erlebnisse, sei es beim Kochen, beim Spaziergang durch den Wald oder im intensiven Workshop, schweißen zusammen und verankern eure Werte viel tiefer als jedes Memo es könnte.

Die verschiedenen Arten von Unternehmens-Offsites

Nicht jedes Offsite ist gleich. Je nach Zielsetzung könnt ihr eurem Retreat einen unterschiedlichen Schwerpunkt geben:

  • Strategie-Retreat: Der Fokus liegt klar auf der Arbeit an eurer Vision, der Roadmap oder den Zielen für das nächste Quartal. Intensive Workshops wechseln sich mit Phasen der Reflexion ab.
  • Kultur-Retreat: Hier stehen Teambuilding, die Auseinandersetzung mit euren Werten und die Lösung schwelender Konflikte im Vordergrund. Es geht darum, die zwischenmenschliche Ebene zu stärken.
  • Fokus-Offsite: Eine kleine Gruppe zieht sich zurück, um intensiv an einem ganz bestimmten Projekt zu arbeiten – eine Art „Hackathon“ in ruhiger, inspirierender Umgebung, um in kurzer Zeit große Fortschritte zu erzielen.

Messbare Erfolge: Was ein Retreat bewirken kann

Die Investition in ein Team-Retreat zahlt sich auf vielfältige Weise aus – oft auch in harten Zahlen:

  • Geringere Fluktuation: Teams, die sich wirklich verbunden fühlen, bleiben zusammen. Ein Retreat stärkt die emotionale Bindung an das Unternehmen und die Kollegen, was nachweislich die Mitarbeiterbindung erhöht.
  • Schnellere Entscheidungsprozesse: Wenn alle wichtigen Köpfe an einem Ort sind und sich voll auf ein Thema konzentrieren können, werden komplexe Entscheidungen, die sonst Wochen dauern würden, oft an einem einzigen Tag getroffen.
  • Innovationsschübe: Ein Wechsel der Umgebung regt das Gehirn an, neue Verknüpfungen zu bilden (Neuroplastizität). Die frische Luft und die neuen Eindrücke können kreative Blockaden lösen und zu bahnbrechenden Ideen führen.

Schritt für Schritt zum perfekten Team-Retreat: Die Planung

Eine gute Planung ist das Fundament für ein erfolgreiches Retreat. Sie sorgt dafür, dass ihr vor Ort den Kopf frei habt und euch ganz auf die Inhalte konzentrieren könnt. Mit diesen Schritten behaltet ihr den Überblick und stellt sicher, dass die gemeinsame Zeit zu einem vollen Erfolg wird.

  1. Bildet eine interne Taskforce: Stellt ein kleines, diverses Team zusammen, das die Planung in die Hand nimmt. Idealerweise sind hier Menschen aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchieebenen vertreten, um möglichst viele Perspektiven einzubeziehen.
  2. Startet mit einer Bedarfsanalyse: Was braucht euer Team gerade am dringendsten? Fragt euch ehrlich: Geht es um strategische Neuausrichtung, um die Verbesserung der Zusammenarbeit oder darum, nach einer anstrengenden Phase neue Energie zu tanken? Das „Warum“ bestimmt das „Was“ und „Wie“.
  3. Plant das Budget als Investment: Seht die Kosten nicht als reinen Ausgabenblock, sondern als Investition in eure Kultur und Leistungsfähigkeit. Berücksichtigt dabei alle Posten: Location, Verpflegung, Anreise, eventuelle externe Moderation und ein Puffer für Unvorhergesehenes.
  4. Findet den richtigen Termin: Ein Retreat unter der Woche, zum Beispiel von Dienstag bis Donnerstag, signalisiert eine höhere Wertschätzung als ein Termin am Wochenende, der die private Zeit der Mitarbeitenden beansprucht. Plant mit ausreichend Vorlauf – idealerweise drei bis sechs Monate.
  5. Erstellt einen Kommunikations-Fahrplan: Nehmt euer Team von Anfang an mit auf die Reise. Kommuniziert frühzeitig, transparent und weckt Vorfreude. Erklärt die Ziele des Retreats und was ihr euch davon erhofft.

Die Logistik im Griff behalten

Die Organisation der praktischen Details kann überwältigend sein. Mit ein paar klugen Überlegungen wird es einfacher:

  • Anreise-Optionen: Setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit, indem ihr eine Location wählt, die gut mit der Bahn erreichbar ist. Eine gemeinsame, entspannte Anreise kann bereits der erste Teil des Teambuildings sein.
  • Übernachtung: Die Frage nach Einzel- oder Doppelzimmern ist eine Kulturfrage. Einzelzimmer bieten wichtigen Rückzugsraum, während geteilte Unterkünfte das Gemeinschaftsgefühl fördern können. Wägt ab, was am besten zu eurem Team und den Zielen des Retreats passt.
  • Zeitmanagement: Die größte Falle ist ein überfrachteter Zeitplan. Plant bewusst leere Zeitfenster ein – für spontane Gespräche, einen Spaziergang oder einfach nur zum stillen Nachdenken. Weniger ist oft mehr.

Interne Umfragen als Erfolgsfaktor

Macht das Retreat zu eurem gemeinsamen Projekt, indem ihr das Team aktiv in die Gestaltung einbezieht. Eine kurze, anonyme Umfrage im Vorfeld kann Wunder wirken:

  • Fragt nach Erwartungen, Ängsten und Bedürfnissen: Was erhofft sich jede:r Einzelne? Gibt es Bedenken? Vergesst auch nicht, kulinarische Präferenzen und Allergien abzufragen.
  • Steigert die Akzeptanz durch Partizipation: Wer mitgestalten darf, identifiziert sich stärker mit dem Ergebnis und fährt mit einer positiveren Einstellung zum Retreat.
  • Stellt die entscheidende Frage: Eine simple, aber kraftvolle Frage wie „Welches eine Thema müssen wir bei unserem Retreat unbedingt gemeinsam lösen, um als Team voranzukommen?“ liefert oft die wertvollsten Impulse für eure Agenda.

Die Location als Co-Facilitator: Warum der Ort den Erfolg bestimmt

Ein Team-Retreat ist kein Meeting, das man einfach in einen anderen Raum verlegt. Der Ort selbst ist ein aktiver Teilnehmer, ein „Co-Facilitator“, der die Atmosphäre, die Gespräche und die Ergebnisse maßgeblich beeinflusst. Ein Standard-Tagungshotel mit Neonlicht und Systemgastronomie sendet eine andere Botschaft als ein liebevoll gestalteter Ort mitten in der Natur. Der Raum, in dem wir denken, formt unsere Gedanken. Wir nennen das den „Resonanzraum“ – eine Umgebung, die mit euren Zielen in Schwingung geht und Kreativität und Vertrauen fördert.

  • Raus aus der Stadt, rein in die Natur: Die Natur hat eine nachweislich beruhigende Wirkung auf unser Nervensystem. Das Grün der Bäume, die Weite des Himmels und die Stille helfen uns, den Kopf freizubekommen, Stress abzubauen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.
  • Design & Ästhetik als Ausdruck der Wertschätzung: Ein schöner, mit Sorgfalt und Liebe zum Detail gestalteter Raum ist eine nonverbale Botschaft an euer Team: „Ihr seid uns wichtig.“ Hochwertige Materialien, gutes Licht und eine durchdachte Ästhetik inspirieren und heben die Qualität der gemeinsamen Arbeit.
  • Exklusivität für ungestörten Fokus: In einem Tagungshotel teilt ihr euch den Raum mit anderen Gruppen. Ein exklusiv für euch gebuchter Ort garantiert absolute Privatsphäre und Ungestörtheit. Hier könnt ihr ganz ihr selbst sein, ohne euch um Lautstärke oder neugierige Blicke sorgen zu müssen.
  • Nachhaltigkeit als gelebter Wert: Eine Location, die auf ökologische Nachhaltigkeit setzt, ist mehr als nur ein Trend. Sie ist ein Statement, das zeigt, dass eure Unternehmenswerte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch im Handeln gelebt werden.

New Work braucht neue Räume

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Starre Bürokonzepte weichen flexiblen, agilen Methoden. Eure Offsite-Location sollte diese Entwicklung widerspiegeln:

  • Flexible Arbeitsbereiche: Ein guter Ort bietet eine Vielfalt an Settings – vom gemütlichen Sofa für Kamingespräche über große Tische für Gruppenarbeiten bis hin zum professionell ausgestatteten Workshopraum für Präsentationen.
  • Zuverlässige Infrastruktur: Auch mitten in der Natur ist schnelles und stabiles WLAN eine Grundvoraussetzung. Nichts stört den kreativen Fluss mehr als technische Pannen.
  • Die Magie analoger Tools: Trotz aller Digitalisierung haben physische Werkzeuge eine besondere Kraft. Gutes Papier, hochwertige Stifte, Post-its in allen Farben und große Metaplanwände helfen dabei, Gedanken zu sortieren und Ideen greifbar zu machen.

Kulinarik und Slow Food

Essen ist so viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es ist ein zentrales, verbindendes Element eures Retreats.

  • Gemeinsame Mahlzeiten statt Buffet-Hektik: An einer langen Tafel zusammen zu essen, schafft eine ganz andere Verbindung als das Anstehen an einem anonymen Buffet. Gemeinsame Mahlzeiten entschleunigen und bieten Raum für persönliche Gespräche.
  • Regionale Qualität für Körper und Geist: Frisches, saisonales und mit Liebe zubereitetes Essen schmeckt nicht nur besser, es liefert auch die Energie, die ihr für konzentrierte Arbeit braucht. Gutes Essen ist Gehirnnahrung und ein Zeichen der Wertschätzung.
  • Kleine Genussmomente: Specialty Coffee am Morgen, hausgemachter Kuchen am Nachmittag oder gesunde Snacks für zwischendurch – diese kleinen Details machen den Unterschied und halten den Energielevel und die Stimmung hoch.

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Inhalte und Moderation: Die nachhaltige Wirkung eures Retreats sichern

Eine tolle Location und gutes Essen sind der perfekte Rahmen. Doch die wahre Magie entsteht durch die Inhalte und die Art und Weise, wie ihr die gemeinsame Zeit gestaltet. Es geht darum, eine Balance zu finden, die zu euren Zielen passt und sicherstellt, dass die gewonnenen Impulse nicht am Montagmorgen im Alltagsstress verpuffen.

  • Die richtige Balance finden: Eine gute Faustregel ist ein Verhältnis von 60 % inhaltlicher Arbeit und 40 % Zeit für Verbindung und Freizeit. Je nach Ziel des Retreats kann sich dieses Verhältnis aber auch verschieben. Wichtig ist, dass beide Aspekte ihren Platz haben.
  • Die Kraft der externen Facilitation: Ein:e externe:r Moderator:in bringt eine neutrale Perspektive ein und kann festgefahrene Kommunikationsmuster im Team aufbrechen. Er oder sie sorgt für einen roten Faden, stellt die richtigen Fragen und ermöglicht es allen – auch der Führungsebene – sich voll auf die Inhalte einzulassen.
  • Ein bunter Methoden-Mix: Wechselt zwischen verschiedenen Formaten, um die Energie hochzuhalten. Methoden wie World Café, Design Thinking Sprints oder sogar ein „Silent Walk“ (ein gemeinsamer Spaziergang in Stille) können neue Perspektiven eröffnen und unterschiedliche Lerntypen ansprechen.
  • Die Ergebnisse für den Alltag sichern: Plant am Ende des Retreats eine konkrete Session zur Ergebnissicherung. Was sind die nächsten Schritte? Wer ist wofür verantwortlich? Wie stellen wir sicher, dass die hier entstandene Energie in den Arbeitsalltag übertragen wird?

Professionelle Begleitung durch das Studio von Barnewitz

Oft liegen die größten Potenziale eines Teams unter der Oberfläche verborgen. Um diese zu heben, braucht es manchmal mehr als nur eine gute Agenda. Als Gründer der Bahnhofszeit bringen wir unsere langjährige Erfahrung als Coaches und Facilitator:innen aus dem Studio von Barnewitz mit ein. Wir begleiten euch dabei, über das Offensichtliche hinauszugehen.

  • Transformation und Teamkultur: Wir unterstützen euch mit maßgeschneiderten Workshop-Designs dabei, eure Teamdynamik zu verstehen, eure Kultur bewusst zu gestalten und echte Transformation anzustoßen.
  • Maßgeschneiderte Workshop-Designs: Statt auf Standard-Programme setzen wir auf einen intensiven Austausch im Vorfeld, um ein Design zu entwickeln, das exakt auf eure Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten ist.
  • Konfliktmanagement im geschützten Rahmen: Die ruhige und abgeschiedene Atmosphäre der Natur bietet den idealen Rahmen, um auch schwierige Themen anzusprechen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten.

Aktivitäten mit Mehrwert

Verzichtet auf Standard-Teambuilding-Events und wählt stattdessen Aktivitäten, die eine tiefere Bedeutung haben.

  • Naturerlebnisse als Metapher: Eine gemeinsame Wanderung zu einem Aussichtspunkt kann zur Metapher für das Erreichen eines Ziels werden. Das gemeinsame Entfachen eines Lagerfeuers symbolisiert die gebündelte Energie des Teams.
  • Kreative Sessions: Gemeinsames Kochen, Töpfern oder ein anderer handwerklicher Workshop kann ungeahnte Talente zum Vorschein bringen und die kreative Zusammenarbeit auf einer ganz neuen Ebene fördern.
  • Die Macht der Rituale: Etabliert feste Rituale wie ein tägliches Check-in am Morgen, bei dem jede:r kurz teilt, wie er oder sie in den Tag startet, und ein Check-out am Abend. Das schafft Struktur, Verbundenheit und einen runden Abschluss.

Bahnhofszeit: Eure Offsite-Location für tiefgreifende Team-Erlebnisse

Wir haben die Bahnhofszeit genau aus dem Grund geschaffen, den wir in diesem Artikel beschreiben: Weil wir glauben, dass besondere Orte besondere Ergebnisse hervorbringen. Bei uns findet ihr keinen Kompromiss, sondern ein ganzheitliches Konzept für Teams, die mehr wollen als nur tagen.

  • Einzigartiges Ambiente: Ein historischer Bahnhof, mit viel Liebe zum Detail umgebaut zu einem kreativen Rückzugsort, der Geschichte atmet und Zukunft inspiriert.
  • Perfekte Lage im Berliner Umland: In weniger als einer Stunde von Berlin aus erreichbar und doch fühlt es sich an wie eine andere Welt – mitten in der unberührten Natur Brandenburgs.
  • Ganzheitliches Konzept aus einer Hand: Wir bieten euch nicht nur den Raum, sondern auf Wunsch auch das nachhaltige Slow-Food-Catering und die professionelle Moderation durch uns vom Studio von Barnewitz.
  • Absolute Privatsphäre: Wenn ihr bei uns seid, gehört der Ort euch allein. Keine anderen Gruppen, keine Ablenkungen – nur ihr und eure Themen.

Nachhaltig Tagen in Brandenburg

Für uns ist Nachhaltigkeit keine Marketing-Floskel, sondern die Grundlage unseres Handelns.

  • Ökologische Verantwortung trifft auf modernes Design: Wir haben bei Umbau und Ausstattung konsequent auf nachhaltige Materialien und energieeffiziente Technik gesetzt.
  • Unterstützung der lokalen Wirtschaft: Unser Catering beziehen wir von lokalen Partnern aus der Region, die unsere Philosophie von Qualität und Saisonalität teilen.
  • Ein Ort, der Werte lebt: Wir haben einen Ort geschaffen, der die Werte von morgen – Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft – schon heute erlebbar macht.

Euer nächster Schritt zur Planung

Fühlt es sich richtig an? Dann lasst uns ins Gespräch kommen. Wir unterstützen euch gerne dabei, ein Team-Retreat zu gestalten, das euer Team nachhaltig prägt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange sollte ein effektives Team-Retreat dauern?

Um wirklich in die Tiefe gehen zu können und den Alltagsstress hinter sich zu lassen, empfehlen wir eine Dauer von 2,5 Tagen, also zum Beispiel zwei Übernachtungen. Das gibt euch genug Zeit für intensive Arbeit, aber auch für Entspannung und informellen Austausch.

Was kostet ein Team-Retreat pro Person ungefähr?

Die Kosten können stark variieren, je nach Location, Verpflegungsstandard und ob eine externe Moderation gebucht wird. Seht es als eine Investition: Ein gut gemachtes Retreat kann euch Monate an ineffizienten Meetings und Missverständnissen ersparen. Eine grobe Orientierung liegt oft zwischen 250 € und 600 € pro Person und Tag, inklusive allem.

Wie finde ich die passende Location für mein Remote-Team?

Für Remote-Teams ist die Erreichbarkeit entscheidend. Wählt einen Ort, der für die meisten Teammitglieder gut per Bahn oder von einem Flughafen aus erreichbar ist. Die Bahnhofszeit ist beispielsweise ideal für Teams, deren Mitglieder in Berlin, Hamburg oder anderen deutschen Großstädten verteilt sind.

Sollten wir ein Team-Retreat während der Arbeitszeit oder am Wochenende machen?

Unsere klare Empfehlung: während der Arbeitszeit. Das signalisiert, dass das Unternehmen diese Zeit als wertvolle und wichtige Arbeitszeit ansieht. Ein Retreat am Wochenende kann als Eingriff in die private Erholung empfunden werden und die Motivation von vornherein schmälern.

Welche Rolle spielt die Verpflegung beim Erfolg eines Offsites?

Eine riesige! Gutes, gesundes Essen ist Treibstoff für das Gehirn und Balsam für die Seele. Gemeinsame Mahlzeiten sind zentrale soziale Ankerpunkte während eines Retreats. Ein durchdachtes Food-Konzept (wie unser Slow-Food-Ansatz) zeigt Wertschätzung und trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit bei.

Wie gehe ich mit Teammitgliedern um, die keine Lust auf Retreats haben?

Nehmt diese Bedenken ernst. Oft stecken dahinter schlechte Erfahrungen oder Ängste (z. B. vor erzwungenen „lustigen“ Spielen). Kommuniziert klar die Ziele und den freiwilligen Charakter der Freizeitaktivitäten. Eine anonyme Umfrage im Vorfeld kann helfen, diese Bedenken zu erfassen und in der Planung zu berücksichtigen.

Warum ist eine externe Moderation für Strategie-Workshops sinnvoll?

Ein:e externe:r Moderator:in (Facilitator) ist neutral und nicht Teil eurer internen Dynamiken. Das erlaubt ihm oder ihr, auch unangenehme Fragen zu stellen und Diskussionen zu leiten, ohne eigene Interessen zu verfolgen. So können sich alle, auch die Führungskräfte, voll auf die Inhalte konzentrieren, anstatt den Prozess steuern zu müssen.

Welche Ausrüstung sollte eine moderne Offsite-Location bieten?

Neben dem Offensichtlichen wie stabilem WLAN, einem Beamer und Flipcharts sind es oft die Details: ausreichend Steckdosen, gute Beleuchtung, flexible Bestuhlung und hochwertige Moderationsmaterialien (gute Stifte, viele Post-its, Metaplanwände). Eine gute Soundanlage für Musik in den Pausen kann ebenfalls die Atmosphäre positiv beeinflussen.

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Noch Fragen?

Was ist die Bahnhofszeit?

Eine inspirierende Offsite Location und ein Rückzugsort, ein Retreat. Vor allem für Gruppen und Teams, aber auch für Einzelpersonen. Die Wortkreation von Bahnhofszeit ist die Symbiose aus dem historischen Ort und dem heutigen Sinn – Bahnhof und Auszeit: Bahnhofszeit. Gleichzeitig ist sie etwas Individuelles, ja etwas Persönliches. So erlebt jede Person hier ihre eigene Bahnhofszeit.

Wir sind nicht einfach nur eine Location, das wäre für uns nichts Erfüllendes. Bahnhofszeit ist eine Experience. Ihr erhaltet bei uns hier alles aus einem Guss. Alles greift ineinander und ist perfekt aufeinander abgestimmt. Wir sind ein Ort für kreatives Schaffen, für strategisches Arbeiten, für besondere Momente und für persönliches Wachstum.

Wir wollen inspirieren, zum Denken anregen. Inspirieren, sich Zeit zu nehmen, mit der Natur und den Mitmenschen zu verbinden. Harmonie, Ästhetik, eine schöne Umgebung, gutes, nachhaltiges Essen sind uns dabei wichtig. Wir sind selbst Kreative, leben hier auf dem Land unweit einer der spannendsten Metropolen der Welt und dies alles ist in diesen Ort, in diese Idee der Bahnhofszeit mit eingeflossen.

Welche Veranstaltungen können bei Bahnhofszeit durchgeführt werden?

Bahnhofszeit eignet sich für eine Vielzahl von Veranstaltungen, darunter Workshops, Teambuilding-Events, Strategie-Sessions, Trainings und Retreats. Unsere Location ist flexibel gestaltet und kann an die spezifischen Bedürfnisse eurer Veranstaltung angepasst werden.

Was bietet das Studio von Barnewitz?

Ganz herunter gebrochen sind es Workshops und Workshop-Formate sowie kreative Prozesse. Einerseits im Bereich New Work, dabei vor allem auf Gruppenprozesse bezogen. Andererseits auch in einem kreativeren Kontext, insbesondere bezogen auf Slow Living, mit einem leichten Hang zur ästhetischen Aufbereitung des Themas.